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	<title>cybersicherheit | Academic Society for Artificial Intelligence</title>
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	<description>Neues aus der Forschung zum Thema Künstliche Intelligenz</description>
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		<title>Personalverantwortliche skeptisch gegenüber KI</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Recherche-Tipp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 12:39:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recherche-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[cybersicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bundesarbeitsministerium: KI soll in der betrieblichen Praxis selbstverständlich werden Der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt ist nach Überzeugung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil nicht mehr aufzuhalten. Spätestens 2035 werde es keinen Arbeitsplatz mehr geben, der nichts mit KI-Anwendungen zu tun habe, prognostizierte Heil vor wenigen Wochen im Vorfeld der Eröffnung des Projekts „KI-Studios&#8230;&#160;<a href="https://ai-society.org/personalverantwortliche-skeptisch-gegenueber-ki/" rel="bookmark">Mehr lesen &#187;<span class="screen-reader-text">Personalverantwortliche skeptisch gegenüber KI</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading">Bundesarbeitsministerium: KI soll in der betrieblichen Praxis selbstverständlich werden</h3>



<p>Der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt ist nach Überzeugung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil nicht mehr aufzuhalten. Spätestens 2035 werde es keinen Arbeitsplatz mehr geben, der nichts mit KI-Anwendungen zu tun habe, prognostizierte Heil vor wenigen Wochen im Vorfeld der Eröffnung des Projekts „KI-Studios – KI-Erlebniswerkstätten für die partizipative Gestaltung betrieblicher KI-Anwendungen“. Doch zurzeit muss die KI offenbar auch in der Wirtschaft erst noch einige Ressentiments überwinden. Denn laut einer aktuellen Befragung von Personalleitern durch das ifo Institut im Auftrag von Randstad Deutschland soll die große Mehrheit der Personalverantwortlichen Bedenken gegenüber dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz haben.</p>



<p>Gut eingesetzt könne KI dafür sorgen, dass die Arbeitswelt humaner wird, dass sie menschlicher wird, dass sich Arbeitsunfälle verhindern lassen und Arbeit insgesamt gesund ist, meint der Bundesarbeitsminister. Zudem soll KI nach seiner Einschätzung dabei helfen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Deshalb fördert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die Verbreitung und aktive Mitgestaltung von Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt. Am 12. September eröffnete Minister Heil ein erstes stationäres KI-Studio im PionierHUB des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in München und schickte ein KI-Infomobil auf Unternehmenstour durch Deutschland. Die Eröffnung dieses ersten KI-Studios soll den Beginn eines umfassenden Programms zur Information von Unternehmen und Beschäftigten über die Möglichkeiten und Grenzen der Technologie markieren, wie Heil ankündigte.</p>



<p>„Ich möchte, dass KI ganz selbstverständlich in der betrieblichen Praxis eingesetzt wird. Es geht darum, die Potenziale von Künstlicher Intelligenz für Beschäftigte und Unternehmen voll auszuschöpfen. Mithilfe des Projekts KI-Studios bringen wir nun KI in Deutschland auf die Straße“, so der Minister.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><strong>Vorbehalte</strong></strong></h3>



<p>Derweil macht die aktuelle Randstad-ifo-Personalleiterbefragung deutlich, dass der Einsatz von KI in den Unternehmen noch auf Vorbehalte stößt, die verhindern, die Potenziale Künstlicher Intelligenz etwa im Bereich Human Resources (HR) zu nutzen. Denn laut der Erhebung bestehen bei 86 Prozent der deutschen Personalverantwortlichen Bedenken gegenüber dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in ihrem Unternehmen. Am häufigsten mit 62 Prozent gaben die Personaler:innen in der Befragung fehlendes Know-how als Grund für ihre Zurückhaltung an, wie das ifo-Institut berichtet. Rechtliche Aspekte sind demnach für 48 Prozent ein Thema. Weitere Bedenken beziehen sich auf fehlendes Vertrauen in die Künstliche Intelligenz (34 Prozent), den großen Aufwand, den die Implementierung nach sich zieht (19 Prozent) sowie hohe Kosten (18 Prozent). Bei rund einem Viertel der Befragungsteilnehmer stellt fehlende Akzeptanz ein Problem dar. Und für 22 Prozent ist durch KI kein Mehrwert ersichtlich.</p>



<p>Laut der aktuellen Randstad-ifo-Befragung nutzen derzeit 18 Prozent der Unternehmen in Deutschland KI in mindestens einem Unternehmensbereich, weitere 35 Prozent haben dies geplant. Im HR-Bereich hingegen kommt KI erst in rund 5 Prozent der Unternehmen zum Einsatz, geplant haben dies knapp ein Viertel der Betriebe. 70 Prozent der befragten Unternehmen setzen Künstliche Intelligenz weder zum aktuellen Zeitpunkt ein, noch haben sie dies in Planung. Chancen für die KI machen die Personalverantwortlichen insbesondere in der Rekrutierung aus, dem Bewerbermanagement und in der Automatisierung von Personalprozessen, wie ifo-Forscherin Johanna Garnitz erläutert.</p>



<p>Dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf die Personalplanung im Unternehmen messen die Befragten demnach eher eine geringe Bedeutung bei: 84 Prozent gehen davon aus, dass KI in den kommenden fünf Jahren keinen Einfluss auf die Personalplanung haben wird, so Garnitz. Und 13 Prozent planen für die nächsten fünf Jahre mit weniger Personal aufgrund des Einsatzes von KI.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Potenziale</h3>



<p>Das größte Potenzial sehen die Befragten nach Auskunft des ifo-Instituts im Bereich der Automatisierung. Hiermit ist das Automatisieren von Personalprozessen gemeint, etwa Verträge, Gehälter und Benefits betreffend. 19 Prozent der Befragungsteilnehmer gaben an, hier ein hohes Potenzial zu verorten, 31 Prozent ein mittleres. Allerdings spricht sich über ein Viertel für kein Potenzial in diesem Bereich aus.</p>



<p>Auch in der Rekrutierung und im Bewerbermanagement erwarten die Befragten Potenzial für die KI: 14 Prozent schätzen dieses als hoch ein, 37 Prozent als mittel. Auch hier sieht rund ein Viertel der Unternehmen kaum Entwicklungsmöglichkeiten. Derweil spricht im Leistungsmanagement, etwa was die Bewertung von Mitarbeitenden sowie Prognosen betrifft, eine Mehrheit von 31 Prozent der KI ein niedriges Potenzial zu, 28 Prozent sehen gar keins. Und in der Personalentwicklung sieht ebenfalls die Mehrheit von jeweils 30 Prozent niedriges oder kein Potenzial. Auch im Aufgabenfeld der Mitarbeiterbindung steht die Mehrheit der Befragten dem Einsatz von KI ambivalent gegenüber.</p>



<p>Dem Einfluss von KI auf die Personalentwicklung messen die befragten Unternehmen in der Randstad-ifo-Befragung eher eine geringe Bedeutung bei. Mit 84 Prozent geht die überwiegende Mehrheit davon aus, dass sich die Unternehmens-Personalplanung in den nächsten fünf Jahren nicht durch den Einsatz von KI ändern wird. Weitere 13 Prozent der Betriebe äußern allerdings die Erwartung, dass sie durch den Einsatz von KI weniger Personal einstellen werden.</p>



<p>Nach Einschätzung von KI-Fachleuten, etwa aus dem Software-Unternehmen SAP, kann die Einführung von KI im Personalwesen hingegen jeden Aspekt der modernen Belegschaft verbessern, von der Einstellung und Schulung bis hin zur Steigerung des Mitarbeiterengagements und der Mitarbeiterbindung. Die größten Vorteile von KI im Personalwesen sollen sich demnach bei der Gewinnung der besten Talente, beim sogenannten Onboarding, bei der fortlaufenden Schulung des Personals , bei der Unterstützung der Mitarbeitermotivation und -bindung sowie bei der Mitarbeiterbewertung und Karriereentwicklung ergeben. Erhebliche Vorteile wird KI demnach auch im Hinblick auf die Optimierung der HR-Budgets bringen. Grundsätzlich soll die Einführung von KI und modernen HR-Technologien einen starken ROI ermöglichen sowie die Resilienz und Rentabilität verbessern, heißt es.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Chancen nutzen, Risiken vermeiden</h3>



<p>Derweil betont das Bundesarbeitsministerium die Bedeutung von KI als Schlüssel zur Sicherung der globalen Wettbewerbsfähigkeit, zur Bewältigung des Fachkräftemangels und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Daher fördert das Ministerium die Verbreitung und aktive Mitgestaltung von Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt. Es gelte, deren Chancen zu nutzen und Risiken zu vermeiden, sagt Bundesarbeitsminister Heil.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Weitere Informationen:</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/2023/heil-eroeffnet-das-erste-ki-studio-in-muenchen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/2023/heil-eroeffnet-das-erste-ki-studio-in-muenchen.html</a></li>



<li><a href="https://www.randstad.de/s3fs-media/de/public/2023-06/randstad-ifo-personalleiterbefragung-q2-2023.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.randstad.de/s3fs-media/de/public/2023-06/randstad-ifo-personalleiterbefragung-q2-2023.pdf</a> (PDF)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



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<p><em>Illustration: shutterstock.com</em></p><p>The post <a href="https://ai-society.org/personalverantwortliche-skeptisch-gegenueber-ki/">Personalverantwortliche skeptisch gegenüber KI</a> first appeared on <a href="https://ai-society.org">Academic Society for Artificial Intelligence</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz verbessert Cybersicherheit</title>
		<link>https://ai-society.org/kuenstliche-intelligenz-verbessert-cybersicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Recherche-Tipp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2023 12:38:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Recherche-Tipp]]></category>
		<category><![CDATA[cybersicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[recherchetipp]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selbstlernende KI-Systeme können Sicherheitsbedrohungen sogar vorhersagen Künstliche Intelligenz (KI) ist aktuell in aller Munde – nicht nur seit Ende 2022 mit ChatGPT ein regelrechter KI-Hype startete. Seitdem wird in mehr oder weniger faktenbasierten Diskussionen das Ende ganzer Berufszweige heraufbeschworen bis zur Übernahme der Weltherrschaft durch Roboter. Dabei gerät vielfach außer Acht, wie hilfreich KI schon&#8230;&#160;<a href="https://ai-society.org/kuenstliche-intelligenz-verbessert-cybersicherheit/" rel="bookmark">Mehr lesen &#187;<span class="screen-reader-text">Künstliche Intelligenz verbessert Cybersicherheit</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="wp-block-heading"><strong><strong>Selbstlernende KI-Systeme können Sicherheitsbedrohungen sogar vorhersagen</strong></strong></h3>



<p>Künstliche Intelligenz (KI) ist aktuell in aller Munde – nicht nur seit Ende 2022 mit ChatGPT ein regelrechter KI-Hype startete. Seitdem wird in mehr oder weniger faktenbasierten Diskussionen das Ende ganzer Berufszweige heraufbeschworen bis zur Übernahme der Weltherrschaft durch Roboter. Dabei gerät vielfach außer Acht, wie hilfreich KI schon heute in unserem Alltag ist. Greifen wir hierzu nur ein Thema aus dem Bereich der Digitalisierung heraus, das viele Unternehmen, Regierungsinstitutionen, aber auch Bürger derzeit bewegt: die Cybersicherheit. Damit ist der Schutz vor unrechtmäßigen, kriminellen Übergriffen auf Daten, Geräte oder Netzwerke gemeint.</p>



<p>Die persönliche Cybersicherheit kann schon beim alltäglichen Online-Shopping bedroht sein, indem Kriminelle personenbezogene Daten hacken. Dies zieht gegebenenfalls finanzielle Einbußen nach sich. Im großen Stil kann Cybercrime ganze Unternehmen und/oder kritische Infrastruktur betreffen, mit erheblich weitreichenderen Folgen. Nicht ohne Grund warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als die Cyber-Sicherheitsbehörde des Bundes davor, dass sich die IT-Sicherheitslage zuspitze und die Bedrohung im Cyber-Raum so hoch sei wie nie. Laut einer repräsentativen Erhebung des Digitalverbandes Bitkom sollen 2022 drei von vier Internetnutzerinnen und Internetnutzern (75 Prozent) von Cyberkriminalität betroffen gewesen sein – Tendenz steigend.</p>



<p>Ein aktuelles Beispiel: „Sehr geehrte(r)&#8230;, von unserem Dienstleister &#8230; wurden wir informiert, dass die Datenaustausch-Plattform ‚MOVEit‘&#8230;, die weltweit für den verschlüsselten Transfer von Daten genutzt wird, Ziel eines Cyberangriffs war. &#8230; Der Cyberangriff, bei dem sich Kriminelle Zugang zu geschützten Daten von Unternehmen verschafft haben, wurde am &#8230; festgestellt. &#8230; Bei einer tiefergehenden Analyse haben wir festgestellt, dass personenbezogene Daten zu Ihrer Versicherung von dem Angriff betroffen waren. &#8230; Den Abfluss dieser Daten bedauern wir sehr und entschuldigen uns in aller Form.“</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong><strong>Persönliche Daten gehackt</strong></strong></h3>



<p>Ein solches Schreiben musste eine deutsche Lebensversicherung in diesem Juli an ihre Kunden verschicken und sie über eine „Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten nach Art. 34 DSGVO“ informieren. Bei dem Cyberangriff wurde demnach neben Angaben zur Person wie Adresse, Geburtsdatum, Steueridentifikationsnummer und Sozialversicherungsnummer mehrfach auch die Unterschrift des Versicherungsnehmers unerlaubt heruntergeladen. Weiter musste die Versicherung ihren Kunden mitteilen, dass trotz unmittelbar eingeleiteter Gegenmaßnahmen leider nicht ausgeschlossen werden könne, dass die Angreifer die Daten selbst missbräuchlich nutzen oder öffentlich verbreiten. Abschließend beteuert die Versicherung in dem Schreiben an ihre Lebensversicherungskunden, dass sie alles daransetzen werde, dem in sie gesetzten Vertrauen gerecht zu werden und die Daten der Kunden sicher zu verwahren und zu verarbeiten. Cybercrime kann somit auch einen elementaren Vertrauensverlust zur Folge haben.</p>



<p>Erst kurz zuvor hatte unter anderem das Internetportal des Landes Rheinland-Pfalz (inRLP.de) die Bürger vor einem „gefährlichen Trojaner“ gewarnt, der Bankdaten klaue und ganze Konten leerräume. Die Schadsoftware namens &#8222;Xenomorph“ soll demnach unterdessen komplett automatisiert laufen, sich vermutlich in mehreren Apps im „Playstore“ verstecken und von einem Virenscanner kaum erkannt werden.</p>



<p>Laut inRLP.de sollen die Hacker über die Android-Bedienungshilfen und die sogenannten automatisierten Transfersysteme (ATS) nicht nur die Login-Daten zum Bankkonto herausfinden können, sondern auch den Kontostand übermitteln und Überweisungen tätigen, während die Opfer davon nichts bemerken. Der Banking-Trojaner sei in der Lage, wenn er erst einmal auf ein mobiles Gerät geladen ist, auf dem eine Bank-App genutzt wird, Konten innerhalb von wenigen Sekunden zu leeren, ohne dass die Entwickler der Malware dazu etwas tun müssen, warnte das Internetportal.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mit KI blitzschnell Gefahren erkennen und eindämmen</h3>



<p>Solche Vorgänge verdeutlichen, wie hoch die Anforderungen an Unternehmen unterdessen geworden sind, ihre eigenen Systeme und Netze wie auch die Daten ihrer Kunden vor unrechtmäßigen Zugriffen zu schützen. Und da kommt die KI ins Spiel: Denn selbstlernende Cyber-KI ist in der Lage, in Sekundenschnelle selbsttätig einzugreifen, sobald sie verdächtige Aktivitäten erkennt, und diese zu unterbinden, bevor sie Schaden anrichten können. So ergreift die KI autonom Maßnahmen zur Gefahreneindämmung – gemäß den Handlungsempfehlungen des zuständigen Sicherheitsteams im Unternehmen. Dabei wird der laufende Betrieb in der Regel nicht eingeschränkt und die Arbeit kann ohne Unterbrechung weitergeführt werden.</p>



<p>Und wie funktioniert das konkret? Die KI lernt eigenständig, welche Verhaltensmuster in einem Unternehmen bzw. seinen Prozessen normal sind. Das heißt, die Cyber-KI entwickelt selbstständig ein Verständnis für die normalen Verhaltensmuster (Patterns of Life) aller Benutzer und Geräte im sogenannten digitalen Ökosystem. Kommt es hier selbst zu subtilen Abweichungen von der Norm, erkennt das System diese als Sicherheitslücke und leitet ebenso blitzschnell Maßnahmen gegen die Cyberattacke ein. Dabei reagiert das KI-System vollkommen eigenständig und ohne auf Anweisungen vom Sicherheitsteam warten zu müssen. So wird bei einem Cyberangriff wertvolle Zeit gewonnen.</p>



<p>Und mit Hilfe der sogenannten Predictive Artificial Intelligence (AI), also vorausschauender KI, lassen sich mögliche Sicherheitsbedrohungen auf der Basis von Risikomodellen sogar vorhersagen. So vermag Künstliche Intelligenz selbst vor komplexen Hackerangriffen zu schützen, indem sie dank ihrer Fähigkeit, selbst riesige Datenmengen in extrem kurzer Zeit zu analysieren, Sicherheitslücken aufspüren kann, bevor diese zum Einfalltor für kriminelle Eindringlinge werden können.</p>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Weitere Informationen:</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.inrlp.de/ratgeber/technik/internet-handy/app-trojaner-bankkonto-xenomorph-geld-malware-android-online-banking-postbank-deutsche-bank-art-5663021" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.inrlp.de/ratgeber/technik/internet-handy/app-trojaner-bankkonto-xenomorph-geld-malware-android-online-banking-postbank-deutsche-bank-art-5663021</a></li>



<li><a href="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Drei-Viertel-Cyberkriminalitaet-betroffen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Drei-Viertel-Cyberkriminalitaet-betroffen</a></li>



<li><a href="https://www.aidrian.de/chatgpt-datenschutz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.aidrian.de/chatgpt-datenschutz/</a></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



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<p><em>Illustration: shutterstock.com</em></p><p>The post <a href="https://ai-society.org/kuenstliche-intelligenz-verbessert-cybersicherheit/">Künstliche Intelligenz verbessert Cybersicherheit</a> first appeared on <a href="https://ai-society.org">Academic Society for Artificial Intelligence</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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